Warum die Bürotemperatur oft unterschätzt wird

Warum die Bürotemperatur oft unterschätzt wird

26. Februar 2021 Bürogestaltung

Zu warm oder zu kalt – die Temperatur im Büro wird besonders in eisigen Wintertagen zur Diskussionsgrundlage unter Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen. Dabei hat gerade die richtige Temperatur in Arbeitsräumen einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter. 

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In Räumlichkeiten, die nicht alleine genutzt werden, ist es relevant, die Temperaturwirkung und -verteilung auf alle Arbeitnehmer zu berücksichtigen. Wenn die Heizungen im Großraumbüro hochgedreht werden, mag das angenehm für Mitarbeiter auf der anderen Seite des Raums sein. Diejenigen Mitarbeiter, die direkt an dem Heizkörper sitzen, empfinden ein zu warmes Klima eventuell als störend. An heißen Sommertagen ist ein ähnliches Phänomen, das sogenannte „Fenster-auf-Fenster-zu“-Spiel, zu beobachten. 

Ideale Bürotemperatur: Nicht zu warm oder zu kalt

In Zusammenhang mit der richtigen Temperatur am Arbeitsplatz ist die Wohlfühltemperatur eine Angelegenheit individuellen Empfindens. Einflussfaktoren sind unter anderem unsere Gesundheit, das Alter und sogar die Arbeitstätigkeit. Demnach können verschiedene Mitarbeiter die gleiche Bürotemperatur als passend, zu warm oder zu kalt empfinden. Doch warum ist die richtige Temperatur am Arbeitsplatz wichtig? Die Bürotemperatur kann im ungünstigsten Fall nämlich zum Stressfaktor werden, der sich dann negativ auf die Befindlichkeit von Arbeitnehmern auswirkt. Im Rahmen des Arbeitsschutzes für Beschäftigte sieht die Arbeitsstättenverordnung 19 bis 25 °C als angemessen an. Diese Temperaturbereiche beziehen sich auf Räume, in denen Bürotätigkeiten ausgeführt werden.

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Eine zu hohe Temperatur führt zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Ermüdung und verminderte Konzentrationsfähigkeit. Niedrige Raumtemperaturen können hingegen ein geschwächtes Immunsystem und somit eine erhöhte Infektanfälligkeit begünstigen. Zudem hat die Bürotemperatur großen Einfluss auf unsere Produktivität. Studien haben gezeigt, dass eine Temperatur zwischen 21 und 22 Grad die Leistungsfähigkeit steigern kann. Steigen die Temperaturen allerdings über 25 Grad zieht das stark abfallende Mitarbeiterleistungen mit sich.

Mehr Produktivität durch kältere Temperaturen

Um sich ideal auf die eigenen Tätigkeiten konzentrieren zu können, ist die richtige Raumtemperatur ein wesentlicher Indikator. So beeinflusst die herrschende Raumtemperatur die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern maßgeblich. Grundsätzlich sind für bestimmte Tätigkeiten unterschiedliche Temperaturen physiologisch günstiger geeignet als andere. So eignen sich vor allem wärmere Temperaturen für kreative Aufgaben. Hingegen können kühlere Temperaturen durch die erhöhte Sauerstoffversorgung des Gehirns einen positiven Einfluss auf die Konzentration begünstigen.

Die richtige Raumtemperatur im Büro wirkt sich neben anderen Faktoren – wie beispielweise der Beleuchtung und ergonomischem Mobiliar – langfristig positiv auf die Gesundheit von Mitarbeitern, das Wohlbefinden und eine produktive Arbeitsweise aus. Mitarbeiter, die in einem optimalen Raumklima ihren Tätigkeiten nachgehen, arbeiten produktiver und effizienter. Um auch bei schwankenden Temperaturen im Büro möglichst produktiv zu bleiben, können Mitarbeiter vieles tun, um ihr eigenes Wärmewohlbefinden zu verbessern. Dazu gehört ausreichend Wasser zu trinken und nach Bedarf wärmere Kleidung anzuziehen. Im Laufe des Tages sollte ebenfalls auf Lüften während der Arbeitszeiten geachtet werden. Zudem kann regelmäßige Bewegung den Kreislauf in Schwung bringen, um sich besser konzentrieren und auf die Arbeit fokussieren zu können. 

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