Die neue Arbeitswelt braucht Dritte Orte

Die neue Arbeitswelt braucht Dritte Orte

26. Januar 2022 New Work, Arbeiten

Was verändert sich, wenn Mitarbeitende plötzlich dort arbeiten können, wo sie wollen? In der Diskussion rund um die neue Arbeitswelt und wie wir zukünftig arbeiten wollen, fokussieren sich die meisten Arbeitskonzepte auf zwei lediglich Arbeitsorte – das Büro und das Homeoffice.

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Dieser digitale Trend hat deutliche Auswirkungen auf unser Leben und unser Arbeiten. Auch wenn das Homeoffice Pendeln, Stress und Zeitdruck reduziert, wird das eigene Zuhause nicht mehr zum persönlichen Rückzugsort, sondern Teil der Arbeit. In Studien zum Modell des Homeoffice sind die stark steigende Unzufriedenheit aufgrund des mangelnden Austauschs mit Kollegen und eine schlechtere Work-Life-Balance auffällig geworden.

Dabei liegt die Lösung auf der Hand: Jetzt und in Zukunft bieten Coworking Spaces den wichtigen Dritten Ort (englisch: Third Places) in der Wahl der zukünftigen Arbeitsorte. Diese Arbeitsplätze, welche im besten Falle in Wohnortnähe zu finden sind, bieten gleichzeitig sozialen Austausch und genügend Raum für fokussiertes Arbeiten.

Was versteht man unter dem Begriff Dritte Orte / Third Places?

Der Soziologe Ray Oldenburg unterteilte bereits 1989[1] unsere Lebensräume in drei verschiedene Orte:

  1. First Place: Das eigene Zuhause als privater Raum
  2. Second Place: Der eigene Arbeitsplatz als öffentlicher Raum.
  3. Third Place: Ein Ort, der die Vorteile der ersten Orte vereint und die Nachteile dieser gleichzeitig ausmerzt. Kreativität und Innovation werden gefördert.

Denn genau dies ist die Essenz von Coworking: Begegnungen & Kommunikation fördern. Die Entwicklung und die Schaffung dieser neuen Raumkonzepte ist angesichts der steigenden Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes nicht verwunderlich. Auch wenn dieser Trend aktuell in Metropolen wie Berlin oder Frankfurt zu beobachten ist, sind Coworking Spaces in Wohnortnähe bzw. in ländlichen Räumen auf dem Vormarsch.

Was sind die Vorteile von Dritten Orten?

Durch die Schaffung solcher Dritten Orte, müssen viele Mitarbeitenden im ländlichen Raum nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. Auch wenn das Homeoffice hier eine gute Alternative bietet, ist man jedoch in den eigenen vier Wänden beschränkt, was Kommunikation, Erleben und Kreieren angeht. Und dies kann nicht mit virtuellen Meetups oder Kickoffs aufgefangen werden.

Deshalb bieten Coworking Spaces einen idealen Raum für die Gemeinschaft und die Region, indem es Berufstätigen aus unterschiedlichen Branchen einen Raum für effizientes Arbeiten bietet. Das isolierende Homeoffice wäre somit nicht die einzige Alternative zum Büro.

Arbeit neu denken: Vorurteile ausräumen

Coworking Spaces werden oft als hippe Startup Kommunen verschrien, in denen es sich nicht arbeiten lässt. Sowohl Mitarbeiter als auch Unternehmen müssen Arbeit neu denken. Wissensarbeit und Kreativität sind nicht an 1 x 1 Meter große Schreibtische gebunden. Die täglich wechselnden Aufgaben und eigenen Gewohnheiten sind maßgebend dafür, wo effektiv gearbeitet werden kann. All diese Vorteile machen Coworking Communities zu einem hochwertigen Dritten Ort.

[1] The Great Good Place, Ray Oldenburg, 1989 – Da Capo Press

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